Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Nutzung der Software RelaxCRM. Fassung vom 15. Juli 2026.
Kurz gefasst
14 Tage kostenlos testen, danach zahlen – oder nicht, dann läuft nichts weiter. Ein laufendes Abo ist zum Ende jedes Abrechnungszeitraums kündbar, ohne Frist und ohne Grund. Ihre Daten gehören Ihnen: Wir werten sie nicht aus, geben sie nicht weiter, und Sie bekommen sie auf Anfrage jederzeit heraus. Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, nicht an Verbraucher. Diese Zusammenfassung dient der Übersicht – verbindlich sind die Ziffern darunter.
§ 1 Anbieter, Geltungsbereich und Adressatenkreis
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software RelaxCRM zwischen PCW Projects | SEO Agentur Nürnberg, Inhaber Evgenij Khait, Kleestraße 21–23, 90461 Nürnberg (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Es richtet sich nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Es gilt die bei Vertragsschluss jeweils aktuelle Fassung dieser AGB.
§ 2 Leistungsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software RelaxCRM als Software-as-a-Service über das Internet zur Nutzung bereit. Der Kunde erhält keine Kopie der Software; eine Installation beim Kunden findet nicht statt.
(2) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gebuchten Tarif gemäß der Tarifübersicht in der bei Vertragsschluss geltenden Fassung.
(3) Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter. Er ist berechtigt, den Funktionsumfang zu erweitern und Funktionen zu verändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und der vertraglich geschuldete Leistungszweck nicht beeinträchtigt wird. Wird eine für den gebuchten Tarif wesentliche Funktion ersatzlos eingestellt, wird der Anbieter dies mindestens 30 Tage im Voraus in Textform ankündigen; der Kunde kann in diesem Fall den Vertrag zum Zeitpunkt der Änderung außerordentlich kündigen.
(4) Leistungen, die der Anbieter ausdrücklich als Test-, Beta- oder Vorschaufunktion kennzeichnet, werden ohne Gewähr für Verfügbarkeit und Fehlerfreiheit bereitgestellt.
(5) Nicht Gegenstand des Vertrags sind die Bereitstellung des Internetzugangs des Kunden sowie Leistungen Dritter, die der Kunde eigenständig einbindet (etwa ein eigenes WhatsApp-Business-Konto oder ein eigenes Zahlungskonto).
§ 3 Vertragsschluss und Testphase
(1) Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Mit dem Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter den Zugang freischaltet oder die Registrierung in Textform bestätigt.
(2) Der Kunde kann RelaxCRM 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen. Die Angabe von Zahlungsdaten ist für die Testphase nicht erforderlich.
(3) Die Testphase geht nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Bucht der Kunde bis zum Ende der Testphase keinen Tarif, wird der Zugang zum Verwaltungsbereich gesperrt. Es entstehen keine Kosten, und es bedarf keiner Kündigung.
(4) Der Anbieter kann die Testphase im Einzelfall verlängern. Ein Anspruch darauf besteht nicht.
§ 4 Preise, Abrechnung und Zahlung
(1) Es gelten die Preise der Tarifübersicht in der bei Buchung geltenden Fassung. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Das Entgelt ist im Voraus für den jeweils gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich) fällig. Der Abrechnungszeitraum beginnt mit der Buchung des kostenpflichtigen Tarifs.
(3) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd.). Zahlungsdaten werden ausschließlich dort verarbeitet und nicht beim Anbieter gespeichert. Es gelten ergänzend die Bedingungen von Stripe.
(4) Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt. Der Kunde erklärt sich mit dem elektronischen Rechnungsversand einverstanden.
(5) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach erfolgloser Mahnung in Textform und Setzung einer angemessenen Nachfrist den Zugang zum Verwaltungsbereich zu sperren. Die Pflicht zur Zahlung des Entgelts für den laufenden Abrechnungszeitraum bleibt unberührt. Bereits erfasste Daten des Kunden bleiben während einer Sperre nach Maßgabe von § 8 erhalten.
§ 5 Tarifwechsel
(1) Ein Wechsel in einen höherwertigen Tarif ist jederzeit möglich und wird sofort wirksam. Das Entgelt wird anteilig für den verbleibenden Abrechnungszeitraum berechnet.
(2) Ein Wechsel in einen niedrigeren Tarif wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Der Kunde stellt sicher, dass er die im niedrigeren Tarif nicht mehr enthaltenen Funktionen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr benötigt; die zugehörigen Daten bleiben gespeichert, sind aber nicht mehr abrufbar, solange der niedrigere Tarif gilt.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit.
(2) Der Kunde kann zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Bei monatlicher Zahlweise ist der Vertrag damit monatlich kündbar, bei jährlicher Zahlweise zum Ende des Vertragsjahres.
(3) Der Anbieter kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen.
(4) Die Kündigung ist über die Abo-Verwaltung im Verwaltungsbereich oder in Textform (etwa per E-Mail an info@relaxcrm.de) möglich. Eine bereits geleistete Vorauszahlung für den laufenden Abrechnungszeitraum wird nicht anteilig erstattet.
(5) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde erheblich gegen § 7 verstößt.
§ 7 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Er informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er Anhaltspunkte für einen Missbrauch hat.
(2) Der Kunde ist für die von ihm eingestellten Inhalte und Daten verantwortlich. Er stellt sicher, dass diese nicht gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen.
(3) Der Kunde nutzt die Software nicht missbräuchlich. Untersagt sind insbesondere der Versand unerlaubter Werbung, die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen und Handlungen, die die Verfügbarkeit für andere Nutzer beeinträchtigen.
(4) Verarbeitet der Kunde über die Software personenbezogene Daten seiner eigenen Kundinnen und Kunden, ist er dafür datenschutzrechtlich Verantwortlicher. Er ist insbesondere selbst dafür zuständig, die erforderlichen Rechtsgrundlagen und Einwilligungen sicherzustellen – namentlich für den Versand von WhatsApp-Nachrichten und Werbe-E-Mails an seine Kundinnen und Kunden – und seinen Informationspflichten nachzukommen. Der Anbieter handelt insoweit als Auftragsverarbeiter (§ 9).
(5) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer schuldhaften Verletzung der vorstehenden Pflichten beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
§ 8 Daten des Kunden, Export und Löschung
(1) Die vom Kunden eingestellten Daten bleiben seine Daten. Der Anbieter verwendet sie ausschließlich zur Erbringung der vertraglichen Leistung. Eine Auswertung zu eigenen Zwecken, eine Weitergabe oder ein Verkauf an Dritte findet nicht statt.
(2) Der Kunde kann jederzeit – während der Vertragslaufzeit und bis zum Ablauf der Frist nach Absatz 3 – die Herausgabe seiner Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format verlangen. Eine formlose Anforderung an info@relaxcrm.de genügt; der Anbieter stellt die Daten innerhalb von 14 Tagen bereit. Für die Herausgabe berechnet der Anbieter kein Entgelt.
(3) Nach Vertragsende hält der Anbieter die Daten noch 30 Tage zur Herausgabe bereit. Danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Der Kunde kann die Löschung auch vorher verlangen.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Kunde ist für die personenbezogenen Daten seiner eigenen Kundinnen und Kunden datenschutzrechtlich Verantwortlicher; der Anbieter verarbeitet diese Daten weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter. Die Parteien schließen hierüber den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Er ist Bestandteil dieses Vertrags, gilt mit der Registrierung als vereinbart und ist für den Kunden kostenlos. Auf Wunsch stellt der Anbieter ihn zusätzlich in Textform zur Verfügung – eine Nachricht an info@relaxcrm.de genügt.
(2) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums, soweit in der Datenschutzerklärung nichts anderes angegeben ist. Setzt der Anbieter weitere Unterauftragsverarbeiter ein, regelt dies der Vertrag nach Absatz 1.
(3) Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung sowie die Datenschutzerklärung der Anwendung.
§ 10 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel bereit, gemessen am Übergabepunkt des Rechenzentrums zum Internet.
(2) Nicht als Ausfall gelten Zeiten angekündigter Wartung sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen – insbesondere Ausfälle von Vorleistungen Dritter, höhere Gewalt und Störungen der Internetanbindung des Kunden.
(3) Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Öffnungszeiten von Studios durch und kündigt planbare Arbeiten mit angemessenem Vorlauf an.
(4) Support leistet der Anbieter in deutscher Sprache per E-Mail und Telefon zu den auf der Website angegebenen Zeiten. Eine bestimmte Reaktionszeit wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
§ 11 Gewährleistung
(1) Der Anbieter gewährleistet die vertragsgemäße Nutzbarkeit der Software. Auf die Bereitstellung finden die Vorschriften des Mietrechts Anwendung, soweit sich aus diesen AGB nichts anderes ergibt.
(2) Die verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren, wird ausgeschlossen.
(3) Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich in Textform an und beschreibt sie so, dass sie nachvollzogen werden können.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht – also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf – haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten durch den Kunden zu deren Wiederherstellung angefallen wäre.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, höchstrichterliche Rechtsprechung oder einen geänderten Leistungsumfang erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Änderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform an. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten in Textform, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge weist der Anbieter in der Ankündigung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.
(3) Eine Erhöhung des Entgelts wird nicht über dieses Verfahren wirksam; sie bedarf einer Vereinbarung mit dem Kunden. Der Kunde kann einer angekündigten Preiserhöhung widersprechen; in diesem Fall endet der Vertrag zum Zeitpunkt des vorgesehenen Inkrafttretens.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Nürnberg.
(3) Der Kunde kann Rechte aus diesem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.